Storchentagebuch Grafenwiesen

Der Weißstorch - ein Vogel von Welt.

Sein Lebensraum sind offene Landschaften, Flussniederungen und extensiv genutzte Wiesen in Südeuropa und Nordafrika.  Die Storchenvögel sind ca. 100 cm groß und 3500 g schwer mit einer Flügelspannweite von bis zu 2 m. Männliche und weibliche Vögel sind kaum zu unterscheiden, der Schnabel ist ebenso wie die Beine, leuchtendrot gefärbt. Das charakteristische Klappern dient dem gegenseitigen Begrüßen und Fernhalten von Feinden.

Die Störche ernähren sich von Kleinsäugern, Fröschen, Eidechsen, Schlangen und großen Insekten sowie von Regenwürmern. Das Gelege besteht aus 2 - 7 Eier, im Durchschnitt 3 - 4, mit einer Brutzeit von rund 32 Tagen. Die Schreitvögel mit einer Flügel-Spannweite von ca. 2 m, finden interessanter Weise Platz in einem Ei, etwas größer als ein Hühnerei,  mit einem Gewicht von ca. 110 gr. Die Storchenküken tragen nach dem Schlüpfen schmutzigweiße Dunenfedern, bevor sich das Gefieder später in weiß mit schwarzen Handschwingen ändert. Die Aufzucht der Jungstörche (Nestlingszeit) beträgt 55 - 60 Tage. Die Küken können von Anfang an selbständig fressen und bekommen zunächst einen von den Eltern hervorgewürgten Nahrungsbrei. In den ersten 3 Wochen werden die Jungen ständig von einem Elternvogel bewacht, danach sind beide Altvögel mit dem Heranschaffen der Nahrung beschäftigt.  Die Jungstörche haben nach 7 - 8 Wochen bereits die Größe ihrer Eltern, beginnen mit den ersten Flugversuchen und trennen sich von den Eltern nach 3 Monaten.

Nähere Informationen erhält man beim LBV Landesbund für Vogelschutz. Durch hilfreiche Spenden werden viele Projekte finanziert http://www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/weissstorch.html.

Wissenswertes zum Thema "Ein Vogel auf Weltreise" finden interessierte Vogelfreunde auch beim NABU unter http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/storch/03562.html.

Immer wieder interessierten sich in den vergangenen Jahren Einzelgänger und Storchen-Paare für den noch in Betrieb befindlichen Fabrik-Schornstein (30 m hoch) der Fa. ALLEMANN in Grafenwiesen. Meist zogen die Störche nach wenigen Stunden weiter, da auf der Edelstahl-Einfassung schlecht Fuß zu fassen war. 2013  wurde eine (zunächst provisorische) Nistgelegenheit geschaffen, Anfang 2014 folgte ein Horst aus Edelstahl. Die Beobachtungen am Grafenwiesener Storchenhorst seit 21.04.2013 finden Sie in chronologischer Reihenfolge - neueste Meldungen ganz oben.







23.09.2016

Mitte letzter Woche, mit dem Ende der Schönwetter-Periode waren Erni und Alfons verschwunden. Doch nichts ist so unsicher wie ein Storch. Anfang der Woche gaben sich beide wieder ein Stelldichein am Kamin und heute Nacht war zumindest einer der beiden wieder vor Ort. Es bleibt weiterhin spannend...
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...und scharf beobachtet vom Turmfalken
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08.09.2016

Den Störchen gefällt es in Grafenwiesen so gut, dass sie noch ein paar Tage verlängert haben. Entgegen der Annahme sind die beiden Adebare noch im Gemeindegebiet auf frisch gemähten Wiesen auf Futtersuche und haben gestern Abend auch wieder im Horst übernachtet.

06.09.2016

Heute Abend blieb der Horst erstmals leer. Es sieht so aus, als haben Erni und Alfons ihre Zelte in Grafenwiesen abgebrochen und sich auf den Weg gen Osten oder Westen gemacht. Wir können ein sehr erfolgreiches Storchenjahr mit 3 Jungen im Horst, hoch oben am ALLEMANN-Kamin, beenden. Wir wünschen unseren liebgewordenen, gefiederten Nachbarn einen guten Hin- und Rückflug - bis zum Wiedersehen im nächsten Jahr.
                                                                Storch von 123gif.de Storch von 123gif.de
Im fernen Salzburg begrüßen wir die am 5. September zur Welt gekommene kleine Valerie und gleich danach am 08.09. wurde in Wien die süße Florentina Maria geboren. Beiden Mädchen ein herzliches Willkommen !

                                           ALLEMANN Grafenwiesen, Storchenseite
...dieser Tage beim Ruhen im Nest


05.09.2016

Erni und Alfons bleiben lange dem Standort Grafenwiesen treu, die Tage sind jedoch gezählt. Letztes Jahr haben uns die Störche Anfang September verlassen und so wird es nicht mehr lange dauern, ehe sie die Reise in die Winterquartiere antreten.

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Störche in der Nähe von Cham aus der Vogelsperspektive

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....Erinnerungen von Anfang August

16.08.2016

Seit dem Wochenende ist das Storchenpaar Erni und Alfons alleine. Vergangene Woche waren noch vier Stück zu sehen - ein Jungstorch hatte vorab schon den Abflug gemacht. Nun haben auch die zwei Jungen wohl endgültig Grafenwiesen verlassen und werden gemeinsam mit anderen Jungstörchen auf Etappen die erste Reise ins Winterquartier antreten. Zuvor waren die Bedingungen zum "Energie tanken" günstig, so dass sich unser Nachwuchs auf den umliegenden Wiesen gut für den langen Flug stärken konnten. Der Sommer, und mit ihm die Störche, geht dahin...

05.08.2016

...Daheim ist es halt doch am schönsten... So waren heute alle 3 Jungen zusammen mit dem Herrn Papa versammelt. Offensichtlich unternehmen sowohl die Eltern als auch der Nachwuchs teils längere Ausflüge und schauen dann immer wieder in Grafenwiesen vorbei. Nach wie vor kann man die Junioren anhand des dunkleren Schnabels noch gut von den Senioren unterscheiden.

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31.07.2016

Bis Donnerstag Abend haben sich noch alle 5 Störche auf den verschiedenen Schornsteinen und auf der Werkssirene zum Schlafen versammelt. Am Freitag waren's nur noch 4. Die Tage der Jungstörche in Grafenwiesen sind gezählt. Der Nachwuchs verläßt erfahrungsgemäß früher die Stätte seiner Kindheit und schließt sich anderen Jungen an. Man zieht gemeinsam durch die Gegend, sammelt Erfahrung und wird selbständig um dann zum erstenmal die große Reise in die Winterquartiere anzutreten. Erni und Alfons haben uns vergangenes Jahr Anfang September erst recht spät verlassen, mal sehen, wann sie heuer Abschied nehmen. Auf alle Fälle können wir vom bislang besten Storchenjahr in Grafenwiesen sprechen. 3 Jungstörche wurden erfolgreich großgezogen und können in die weite Welt entlassen werden.

26.07.2016

Höflichkeit und gute Umgangsformen werden im Hause Storch groß geschrieben und so ist ein Besuch beim Rathaus-Chef obligat - ob es auch einen gehörigen Empfang gab entzieht sich unserer Kenntnis ;-)

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Foto:  Marianne Amesberger

18.07.2016

Täglich kommen neugierige Artgenossen am Horst vorbei und beäugen diesen mal mehr und mal weniger nah.  Sobald Fremdstörche auftauchen wird in einer gemeinsamen Aktion am Schornstein wild gestikuliert und geklappert während Vater Alfons meist in der Luftabwehr aktiv ist.
Die 3 Jungen werden nur noch selten von den Altvögeln am Horst gefüttert und müssen sich ansonsten selbst um die Verpflegung kümmern.
Ein beliebter - weil verbotener - Aufenthaltsort ist der nahe Bahndamm. Gottseidank hupen die aufmerksamen Lokführer meist beim Bahnübergang, so dass die jungen Störche durch das Signal aufgeschreckt noch rechtzeitig auffliegen können.
Abends gesellt man sich gerne gemeinsam auf die benachbarten Schornsteine am Haus. Alfons verbringt die Nacht auf der Fabriksirene und wacht über die Familie.
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15.07.2016

In und um Grafenwiesen herum kann man Familie Storch bei der Nahrungssuche beobachten. Die Wiese am Schegerer Weiher hat es ihnen besonders angetan. Offensichtlich sind alle 5 wohl auf und die Prognosen, dass die drei Jungspunde wohlbehütet Lebenserfahrung sammeln um dann mit der Platzreife irgendwann gen Süden zu starten, sind gut.

05.07.2016 - ausgeflogen, hohe Storchendichte im Luftraum Grafenwiesen

Heute Vormittag wagten erst zwei, am Mittag dann alle drei Jungstörche den Abflug. Animiert durch die beiden Altvögel hoben sie elegant vom Horst ab und landeten nach einigen Runden auch wieder gekonnt am Schornstein. Verglichen mit den zaghaften Erstversuchen der vorhergehenden Brut, wirkten diese Aktionen schon sehr professionell. Rundherum wird obendrein gemäht, so dass der Tisch für die Störche reichlich gedeckt ist.ALLEMANN Grafenwiesen, Storchenseite
...einer steht noch oben, während 4 Störche in der Luft sind

30.06.2016

...und sie reden doch miteinander: Nicht nur das Klappern dient der Verständigung unter den Störchen, dem engen Beisammenwohnen sei es geschuldet, dass wir auch die Begrüßungslaute von Erni und Alfons deutlich hören können. Wenn die beiden sich auf unserem Haus auf den Schornsteinen niederlassen, erfolgt zunächst ein kurzes Zischen/Fauchen und dann erst das Klappern mit den Schnäbeln.

28.06.2016

Während einer bereits den Flugschein macht, ist nunmehr deutlich ein Entwicklungsunterschied der drei Geschwister zu sehen. Der größte Jungvogel übt fleißig und schafft schon meterhohe Luftsprünge. Er hat wahrscheinlich auch mit dem "Futterbetteln" bei den Eltern den größten Erfolg. Durch das Legen der Eier in Intervallen von mehreren Tagen, gibts Frühreife und Spätzünder im Nest. Auf alle Fälle wird der Nachwuchs von den Altvögeln ständig angeflogen und mit Nahrung und in den heißen Phasen auch mit Wasser versorgt.

Erni und Alfons sind ganz auf unser Wohnhaus umgezogen und horten zu unserem Leidwesen Äste auf den in Betrieb befindlichen Schornsteinen. Anfangs haben sie ihre Plätze noch verlassen, wenn sich ein Fenster geöffnet hat oder sie eine Bewegung im Garten wahrgenommen haben. Mittlerweilen werden wir als "Untermieter" von den Störchen tolleriert und müssen nur aufpassen, dass wir nicht eine "Hinterlassenschaft" auf den Kopf bekommen...

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Rechts der Vater,  in der Mitte die Jungen mit dem stehenden "Flugschüler", der deutlich weiter entwickelt ist wie seine Geschwister

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Da heißt es für die Geschwister "in Deckung gehen", wenn geübt wird. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, ehe der Erste das Nest verläßt.


20.06.2016

Who is who? Wäre nicht der rote Schnabel der Altvögel, könnte man den Nachwuchs von den erwachsenen Tieren größenmäßig aus der Ferne nicht mehr unterscheiden. Hoffen wir für die fleißigen Eltern, dass bald in der Nachbarschaft gemäht wird und die hungrigen Jungen wieder leichter mit ausreichend Nahrung wie Mäuse, Frösche, Maulwürfe, Schlangen, Würmer und Kleingetiert versorgt werden können. Morgens sind die beiden Störche sogar schon bei uns im Garten auf Nahrungssuche, da sie sich wohl ob des kurzen Rasens leichter tun, als auf den umliegenden Wiesen mit dem hohen Gras. Dies obwohl Störche eher scheu sind; sie haben zwar keine Angst vor Traktoren und nah vorbeifahrenden Autos, meiden sonst aber eher die Nähe zum Menschen.

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Das Foto zeigt die 3 Jungsstörche

17.06.2016

Die Störche haben derzeit in Bayern wirklich Hundstage: Durchgenässt stehen unsere drei Youngsters auf ihrem Nest und warten auf die Nahrungszufuhr durch die Altvögel. Jedoch infolge der lang anhaltenden Niederschläge wird es für die Eltern immer beschwerlicher den Nachwuchs zu versorgen. Untentwegt - sofern es das nasse Federkleid zulässt - wird der Schornstein angeflogen und es wird Futter und neues (sauberes aber nasses) Nistmaterial herbeigeschafft. Die mittlerweile ca. 7 Wochen alten Jungvögel machen schon fleißig Trockenübungen und schlagen mit den Flügeln. Vergangenes Jahr hat Anfang Juli das erste Junge den Jungfernflug gewagt. In einem ähnlichen Zeitraum wird auch das diesjährige Trio zum erstenmal abheben. Optisch sind die Kleinen schon beinahe nicht mehr von Erni und Alfons zu unterscheiden. Nachdem die Störche nachts schon lange nicht mehr alle Platz am Nest haben, sind die Eltern ausgezogen und haben bei uns auf den Schornsteinen am Wohnhaus ihr Quartier aufgeschlagen, von wo aus sie den Nistplatz gut im Blick haben.

Fotogen sind die nassen Kleinen nicht wirklich und der triste Wolkenhimmel bietet auch keinen schönen Hintergrund, daher lieber ersatzweise ein Foto von floralen Sommerboten.

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07.06.2016

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....da war die Welt hoch droben am Kamin noch in Ordnung: Mama und Jungvolk liesen den Blick in die Ferne schweifen...


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....danach stieg die Storchendichte im Luftraum über Grafenwiesen an, so dass Erni und Alfons lautstark den Horst verteidigen mussten, während sich die Jungen in die Nistmulde duckten. Den ganzen Tag über war heftiges Geklapper zu vernehmen, wenn umherziehende Artgenossen der Kinderstube zu nahe kamen. Andernorts teilen sich Adebare friedlich ein Hausdach und bauen darauf mehrere Horste, wäherend mit den Grafenwiesener Platzhirschen scheinbar nicht gut Kirschen essen ist.


28.05.2016

Wir gratulieren den Gemeinden im Landkreis zum Storchennachwuchs. Die Drillinge aus Furth i. Wald haben das gleiche Alter wie das Grafenwiesener Trio. In Bad Kötzting werden die Eltern die gerade frisch geschlüpften Küken noch die nächsten 3 Wochen gut behüten und auch sicher gegen schlechte Witterung schützen können. Traurig ist die Nachricht aus dem bewährten Storchenstandort Miltach, wo es die Kleinen leider nicht geschafft haben.

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Die kleinen Störche wachsen und gedeihen. Es zeichnen sich bereits die Schwungfedern an den Flügeln ab. Das Federkleid verdrängt die Dunenfedern und bietet so besseren Schutz gegen Regen. Der Hagelschauer von gestern Abend konnte den jungen Störchen Gottseidank nichts anhaben.

18.05.2016

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Das Grafenwiesen-Trio hat Regen und kalte Temperaturen der vergangenen Tage gut überstanden.

15.05.2016

Auch in Miltach hat sich am Pfingstwochenende dreifacher Nachwuchs eingestellt - herzlichen Glückwunsch. Hoffen wir alle auf wärmeres Wetter und beste Bedingungen für das Heranwachsen der Kleinen.

14.05.2016

Das Foto aus der Ferne ist nicht gerade das Beste, aber immerhin bietet es mit 3 Köpfchen eine Überraschung. Im Storchennest sitzen nach heutigen Prognosen 3 Junge.

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12.05.2016

Jetzt ist es amtlich:  Grafenwiesen darf sich über doppelten Nachwuchs freuen. Im Storchennest befinden sich zwei schon recht kräftige Küken. Mit einem Alter von rund 2 Wochen sind es lt. Markus Schmidberger vom LBV wohl die ersten Storchenbabys im Landkreis, die von den Elteren bestens umsorgt werden. Einerseits sind zwei Junge etwas wenig, andererseits können diese beiden von den Altvögeln bei Regen und niedrigeren Temperaturen noch gut geschützt werden, so dass wir am Storchenstandort Grafenwiesen sehr zufrieden sind. Übrigens konnten wir mittels gutem Fernrohr mit Stativ von der erhöhten Warte Kreuzung Offersdorf/Rimbach aus einen Blick in das Nest werfen. Vielleicht gelingen von diesem Standort aus demnächst auch ein paar Schnappschüsse vom Nachwuchs...

09.05.2016

Zumindest 1 kleines Schnäbelchen konnte heute Mittag aus der Ferne gesichtet werden. Die Eltern bringen abwechseln Futter zum Nest, allerdings sind die Kleinen in einer (flachen) Nestmulde und so noch vor den neugierigen Blicken der "tiefergestellten" Nachbarn sicher. Markus Schmidberger vom LBV will von einer erhöhten Warte und mit einem guten Fernrohr ausgerüstet versuchen, in Bälde eine Stellungnahme über die Anzahl der kleinen Störche abzugeben.

02.05.2016

Ob ist sicher, wieviele bleibt ein Geheimnis. Im Storchenhorst hat sich Nachwuchs eingestellt. Eine Eierschale am Fuße des Fabrikschornsteins ist ein Indiz, dass zumindest ein Storchenbaby am vergangenen Wochenende geschlüpft ist. Aufgrund der kalten Witterung verläuft der Ablösevorgang zwischen Vater und Mutter am Horst sehr schnell. Ein Füttern der Küken konnte noch nicht beobachtet werden, lediglich alte Futterreste werden fein säuberlich aus dem Nest entfernt. Ehe der/die Kleine/n die Köpfe für uns Nachbarn sichtbar in die Höhe recken, werden wohl noch ein paar Tage vergehen.

20.04.2016

Herr und Frau Storch zeigen sich als vorbildliche, werdende Eltern. Das Nest wird unentwegt verschönert und weich ausgepolstert, im Brutgeschäft wechselt man sich ab, so dass auch Erni Zeit und Muße für ein reinigendes Bad im nahen Regen findet. Anfang Mai müßten dann die Jungen schlüpfen. Wir sind wieder gespannt, wann die ersten Bilder vom Nachwuchs gelingen und hoffentlich wird es in den nächsten Tagen nicht so kalt, dass die Eier keinen Schaden nehmen.
Aus der näheren Umgebung wird gemeldet, dass sich in Miltach ein neues Paar eingefunden und den Bäckerkamin besetzt hat. Auch dort ist man bereits ins Brutgeschäft eingestiegen. In der Nähe von Bad Kötzting wurde dieser Tage ein einzelner Storch mit schmutzigem Federkleid gesichtet. Ob es sich um (dirty) Willy-Gnadenlos, den ehemaligen Miltacher Schlossherrn handelt, der vom Dorf in die Stadt umzieht?

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Alfons renoviert, während Erni die Eier wärmt.


07.04.2016

Soeben erhielten die Grafenwiesener Störche wieder unliebsamen Besuch von zwei Vagabunden, die das Paar am Horst heftig attackierten. Nach mehreren Angriffen und heftiger Gegenwehr zogen die fremden Vögel wieder ab, doch das wird sicher nicht die letzte Störung sein. Leider zeigt uns die Vergangenheit (Chamer Störche), dass bei solchen Kämpfen auch das Gelege oder sogar Junge in Mitleidenschaft gezogen werden können.

02.04.2016

Das Wetter meint es gut mit den werdenen Eltern. Beide Tiere wechseln sie sich bei der Betreuung des Geleges ab. Heute wurde der Frieden gestört, denn es kamen drei neugierige Störche zu Besuch und umkreisten in gerigem Abstan das Nest. Als die Drohgebährden des eiligst herbeigeeilten Alfons nicht mehr ausreichten, gaben schließlich beide durch Klappern und Flügelschlagen zu verstehen, dass die Artgenossen gefälligst wieder einen Abflug machen sollten. Doch so einfach liesen diese sich nicht abwimmeln und kamen dem Schornstein immer wieder gefährlich nahe, bis sie sich schließlich über den Hohen Bogen in Richtung Furth i. Wald davonmachten. Danach brachten Erni und Alfons ihr Federkleid wieder in Position und man widmete sich wieder dem Müsiggang.

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Ostern 2016

Die Eier sind offensichtlich alle gelegt und man hat begonnen zu brüten. In der Regel sind 2 - 7 Eier im Nest,  die abwechseln vom weiblichen und männlichen Storch bebrütet werden. Fleißig wurde in den vergangenen Tagen das Nest noch bequem mit Moos und Heubüschel ausgepolstert. Die Brutdauer beträgt rund 32 Tage, so dass wir um den 1. Mai herum mit Nachwuchs rechnen dürfen.

24.03.2016

Die Grafenwiesener Störche sind mit Familienplanung und Renovierungsarbeiten am Horst beschäftigt, während in der Nähe ein Sperber erfolgreich auf Jagd war.

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20.03.2016

Wären nicht immer wieder Besuche von Artgenossen, die Alfons und Erni aus dem Tritt bringen, wären es nach der Kälte der vergangenen Woche beschauliche Tage am Kamin. Ein einzelner Storch kam immer wieder neugierig in das Hoheitsgebiet der Grafenwiesener Residenten, die ihm auf ihre Weise unmissverständlich zu verstehen gaben, dass man an Kontakten nicht interessiert sei.

Anders verhält es sich z.B. am Affenberg in Salem. In der dortigen Storchenstation leben viele Brutpaare auf engem Raum und vertragen sich augenscheinlich gut...

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[Foto: Fam. Vogl]


09.03.2016 - Erni und Alfons vereint

Einen Tag nach dem Weltfrauentag kam die Storchendame von ihrer Weltreise nach Grafenwiesen zurück. Das familiäre Glück wurde gleich besiegel, so dass die Storchensaison beginnen kann. Möge unserem Paar ein reicher Kindersegen beschert und das Wetter gut mitspielen. Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass sich unser Storchenpaar treu geblieben ist, und dass es sich beim weiblichen Part um die letztjährige Partnerin handelt. Eine absolute Gewissheit gibt es hier nicht, da die Dame keinen Ring trägt und Störche lediglich in einer "Saisonehe" leben. Bislang erkennbare Fragmente der Inschrift beim Storchenmann weisen diesen als den angestammten Alfons aus.

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04.03.2016 - Alfons ist zurück

Seit heute Morgen hält ein beringter Storch den Horst besetzt. Der Vogel ist mit ausgiebiger Gefiederpflege beschäftigt und wirkt sehr heimisch, so dass wir im positiven Sinne davon ausgehen, dass es sich um den Grafenwiesen Alfons handelt. Mal sehen, wie lange sich Erni Zeit lässt, um an ihren angstammten Standort am Fabrikkamin zurückzukehren.

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25.02.2016 - erster Storchenbesuch

Heute Mittag stellten sich zwei Störche am Horst in Grafenwiesen ein. Ob es sich um die alteingessenen Erni und Alfons handelt oder um potentielle Nachmieter, sei dahingestellt. Auf alle Fälle rührt sich was im Landkreis - der Chamerauer "Solo" ist auch bereits in sein Sommerquartier heimgekehrt.

Februar 2016 - Dankeschön der Feuerwehr !

Unser Dank gilt der FFW Bad Kötzting,  namentlich Karl-Heinz Achatz, der mittels Drehleiter Äste entfernt hat, die sich durch die Storchenbesiedlung im Mauerwerk des großen Fabrikschornsteins "eingenistet" haben. Danke auch dem Betreuer des LBV in Nößwartling Markus Schmidberger, der sich stets um die Belange rund um den Horst kümmert. Es ist schön, dass zum Wohle der Storchenansiedlung in Grafenwiesen alle gut und unbürokratisch zusammenarbeiten.

Die Tagebucheinträge des vergangenen Jahres wurden auf die wichtigsten Stationen in Wort und Bild gekürzt. Die Stadt Bad Kötzting hat in den vergangenen Tagen eine neue Webcam am Rathaus installiert, die einen sehr guten Einblick in das dortige Storchennest bietet - zu sehen über die Internetseiten Bad Kötzting.


Herbst 2015

Der Horst in Grafenwiesen ist für die nächsten Monate verwaist, die Aufräumarbeiten nach der Storchensaison haben begonnen.
Aufgrund der Fülle der Bilder, die das Storchentagebuch mittlerweilen schon umfasst gibts auch leider Probleme mit der Darstellung - daran wird aber in den Wintermonaten gearbeitet :-)
Wir wünschen allen Storchenfreunden bis zur nächsten Saison eine gute Zeit, schön, dass Sie uns begleitet haben.
Zum Abschied Störchen, die wir in Südfrankreich angetroffen haben und Herbst-Impressionen aus dem schönen Bayerischen Wald.

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05.09.2015

Erstmals blieb gestern Abend der Horst leer. Vom 3. auf den 4.9. verbrachten Erni und Alfons die Nacht noch hoch oben am Fabrikschornstein und danach wurden die beiden nicht mehr gesehen. Es ist an der Zeit die Reise in wärmere Gefilde anzutreten und so sind unsere beiden Störche vermutlich in Richtung Süden geflogen. Schön und interessant war die Zeit mit euch, gute Reise und auf ein Wiedersehen im Frühjahr 2015 in Grafenwiesen.

Für uns heißt das, Herbstputz abhalten. Es sind viele Äste und Unrat rund um den Fabrikschlot zu entfernen. Vor allen Dingen am "Zweiwohnsitz" auf unserem Wohnhaus müssen viel Äste und Nistmaterial vom in Betrieb befindlichen Schornstein, aus dem Schneefang und den Dachrinnen entfernt werden. Es bleibt auf die tatkräftige Unterstützung der FFW zu hoffen... :-)

Vielleicht die letzten Bilder unserer Störche:

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Alfons

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Erni

31.08.2015

Störche im Mondenschein - Erni und Alfons kosten in trauter Zweisamkeit den schönen Sommer in Grafenwiesen bis zum Schluss aus.

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26.08.2015

Liebevolle Pflege des Federkleides der Partnerin, bevor Erni und Alfons einen Abflug gen Süden machen. Interessant wäre zu erfahren, ob beide dieselbe Route einschlagen und sich irgendwo im Winterquartier wiedersehen. Man möchte ja schon meinen, dass so eine innige Sommerpartnerschaft ewig währt...

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25.07.2015 - zweit tote Jungstörche durch StromschlagALLEMANN Grafenwiesen, Storchenseite

Junior



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Alle 5 Grafenwiesener Störche sind zur Abwehr von Artgenossen am Horst versammelt.

21.07.2015

Den Jungstörchen geht es gut, abends werden sie auf dem Horst von den Eltern mit Leckerbissen versorgt, ansonsten sind sie rund um Grafenwiesen bei der Futtersuche zu beobachten. Dem verunglückten Storch, der im Tierpark Lohberg gepflegt wird, wünschen wir baldige Genesung.
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09.07.2015

Der Luftraum über Grafenwiesen ist mit 5 Störchen gefüllt. Mittlerweile haben alle Jungen das Nest verlassen, der letzte traute sich heute Morgen zum ersten Erkundkungsflug zu starten. Wenig später war die Familie auf der Nachbarwiese versammelt und pickt vereint im Gras. Ein - offensichtlich wieder todesmutiger - Storch sprang auf den Bahndamm, um dort einen Zweig zu ergattern. Die tierfreundliche Nachbarin sah's und verscheuchte ihn sofort, damit sich nicht wieder ein ähnliches Drama abspielt wie 2013 - vielen Dank für den beherzten Einsatz ! Beim Überspielen der Fotos stellte sich jedoch heraus, dass es sich aufgrund des deutlich erkennbaren roten Schnabels um einen Altvogel handelte, der in Bezug auf den Schienenverkehr leider nicht als gutes Beispiel vorangeht...

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08.07.2015


Nr. 2 ist ebenfalls unterwegs. Während Nr. 1 suverän immer wieder zurück zum Horst fliegt (sieht schon recht elegant aus) hat Nr. 2 noch Probleme sich in luftigere Höhen zu schrauben. Aber Übung macht den Meister. Nr. 3 hat derweilen Platz seine Luftsprünge am Horst ohne störende Geschwister zu perfektionieren. Gefüttert wird übrigens weiterhin am Horst. Es ist und bleibt spannend.

07.07.2015 - der erste Jungfernflug :-)

Der erste der drei Jungstörche hat den Jungfernflug auf die naheliegende Wiese gewagt und wird dort von seinen Eltern escortiert. Und - wie Franzi seinerzeit auch - ist der "Kleine" auch überhaupt nicht scheu und lässt sich auch ganz nahe ablichten. Wir wünschen ihm einen denkbar guten Start in die Selbständigkeit und für heute Abend den nötigen Aufwind, um wieder gut zurück zum Horst zu kommen.


Den Jungstorch erkennt man noch an seinem dunkleren Schnabel.

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02.07.2015

Auf der Nachbarwiese wird Heu eingefahren, da sind Erni und Alfons an vorderster Front. Gilt es doch der Schnellste zu sein, wenn Mäuse und Kleingetier durch die schweren Traktoren aufgeschreckt werden. Der Nachwuchs kann das ganze von oben beobachten und sich schon auf die Leckerbissen freuen.


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28.06.2015

Die Bilder sprechen für sich. Die Tage im Nest sind gezählt und der Platz wird eng. Abwechseln heben die Jungstörche probeweise ab. Aus der Ferne betrachtet hat man Sorge, dass bei den Flugübungen schon mal einer vorzeitig aus dem Nest kippen könnte...

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17.06.2015

Den drei mittlerweilen schon halbwüchsigen Störchen kann man beinahe täglich beim Wachsen zusehen. Vor allen Dingen an den Schwungfedern sind die Fortschritte gut zu erkennen. Durch Flügelschlagen wird die Muskulatur gestärkt. Mit gut zwei Monaten haben die Jungen die Größe der Eltern erreicht und nach weiteren 4  Wochen verlassen sie den Horst - die Zeit läuft, Ende Juli sind sie flügge.

Der LBV bietet für Interessierte und Naturverbundene Weißstorch-Patenschaften an. Für unsere Grafenwiesener Störche hat dies Heinz-Werner Pletl dankenswerter Weise übernommen und unterstützt so durch seine Spende Projekte zum Schutz der Weißstörche in Bayern. Weitere Informationen, wie man sich im Vogel- u. Naturschutz engagieren kann findet man auf den Internetseiten des Landesbund für Vogelschutz.

04.06.2015 - neue Bilder vom Trio

Die Storchenbeauftragte des LBV Oda Wieding zog für das Storchenjahr 2014 in Bayern eine positive Bilanz. Im aktuellen Projektreport "Weißstorchschutz" heißt es, dass ein weiterer Bestandanstieg mit gutem Brutergebnis zu verzeichnen war. Insgesamt haben sich 364 Paare angesiedelt. Auch wenn witterungsbedingt lokale Verluste zu verzeichnen waren (so auch in der Oberpfalz), so haben letztendlich 269 Brutpaare stolze 681 Nachzuchttiere zu verzeichnen. Das bedeutet im Schnitt 2,5 Junge, also wirklich ein beachtenswerter Erfolg. Die aktuelle Standortkarte mit Überblick welche Störche erfolgreich brüten etc. finden Sie auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz LBV.

Das Further Brutpaar, denen man vom Stadtturrm aus ins Nest blicken kann, hat 4 Jungstörche im Horst - ebenfalls Gratulation (schönes Foto und Bericht in der heutigen Tageszeitung).

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30.05.2015

Die Grafenwiesener Youngsters wachsen und gedeihen - wirklich schön sind sie nicht, aber das wird schon noch...

Alle 3 Küken sind dem Anschein nach gut entwickelt und werden von den Altstörchen in der Wachstumszeit mit bis zu 1500 gr. Futter pro Tag versorgt. Im Vergleich dazu nimmt ein erwachsener Vogel zwischen 500 und 700 gr. an Nahrung auf. Die Kleinen bringen durch Bettelgesten und picken an den roten Schnabel der Erwachsenen diesen zum Hervorwürgen der Nahrung. Bei heißer und trockener Witterung wird zudem Wasser im Schlund mitgebracht.

Der stolze Papa mit seinen Storchenkindern.

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23.05.2015 - 3 kleine Störche im Nest

Alfons (auf dem Bild mit einem Frosch oder Molch im Schnabel) und Erni müssen...

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...insgesamt 3 hungrige Storchenmäuler mit Würmern, Maulwürfen, Fröschen und Insekten stopfen :-)


26.04.2015

Allenorts wird fleißig gebrütet. Vorbildlich verhalten sich die beiden Grafenwiesener Störche und hegen und pflegen ihr Gelege. Im Nachbarort hat sich ebenfalls ein Paar etabliert, d.h. der Horst am Bad Kötztinger Rathaus ist belegt und man ist ebenfalls rasch ins Brutgeschäft eingestiegen. Bei Erni und Alfons sollte sich Anfang Mai der Nachwuchs einstellen. Gebrütet wird ca. 32 Tage - je nach Anzahl der im Nest befindlichen Eier kann sich das Schlüpfen ein paar Tage in die Länge ziehen. Wir sind gespannt, wann der erste Blick auf die Küken gelingt. Im Normalfall müssen wir uns gedulden, bis die Kleinen die Köpfchen in die Höhe recken können und dann ein Foto gelingt.

17.04.2015

Es blieb dann letztendlich doch alles beim alten: Unser Storchenmann Alfons ist der Storch, der zunächst Anfang März hier ankam, nach ein paar Tagen weiterzog nach Miltach und sich schlussendlich mit seiner Herzdame am 23.03.2015 wieder am Fabrikkamin niederließ. Der Ring zeigt deutlich die tschechische Registrierung. Die Perlbach- u. Regenauen sind aus störchischer Sicht futtertechnisch sicher nicht zu verachten. So können wir den beiden das Miltacher Intermezzo nicht verdenken. Die Regentalgemeinde hat zwar zwei Horste, aber der eigentliche Herrscher Willi gab ultimativ zu verstehen, dass das Gebiet kein zweites Storchenpaar verträgt..

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04.04.2015

Pünktlich zu Ostern sind offensichtlich alle Eier im Nest. Ständig ist nun einer der Störche am Horst und bebrütet das Grafenwiesener Gelege. Hoffentlich haben die Eier in den kalten Tagen davor keinen Schaden genommen. Die Brutzeit dauert etwas mehr als einen Monat, so dass sich, wenn alles gut geht, in der ersten Mai-Woche der Nachwuchs einstellen sollte.

Aus Miltach wurde vom Schloss-Paparazzi berichtet, dass mit ziemlicher Warscheinlichkeit ihre Majästeten Paula und Willi zurück sind und wie in den Jahren zuvor wieder den gesamten Gemeindebereich für sich beanspruchen. Dem tschechischen Storchenmann, der via Grafenwiesen sich zusammen mit einer Dame den Bäckerkamin als lauschiges Liebesnest ausgesucht hatte, wurde durch "Willi Gnadenlos" gehörig der Marsch geblasen. Bleibt abzuwarten, wo sich letztendlich dieses Paar dann niederlassen wird.

24.03.15

Beide Vögel waren gestern in den Abendstunden auf den Wiesen in der Umgebung bei der Futtersuche und haben dann zusammen - wie es sich für ein Paar gehört - die Nacht am Kamin verbracht. Schaut gut aus für den Storchenstandort Grafenwiesen :-).

ALLEMANN Grafenwiesen, Storchenseite

23.03.15

Vergangene Woche am Donnerstag und Freitag ist jeweils ein einzelner, beringter Storch am Kamin gesichtet worden, der Zweige anflog. Heute Nachmitttag ist endlich ein Paar am Horst eingetroffen und man hat auch sogleich "Hochzeit" gefeiert :-) ER trägt einen Ring, SIE nicht. Nun ist wieder Raum für Spekulationen, ob es sich um unser alteingessenes Duo Alfons und Erni handelt oder ob neue Belegschaft kam. Vergangenes Jahr war die Ankunft der beiden am 16. bzw. am 28.03.